Nach der Entschlüsselung des menschlichen Genoms arbeiten die Forscher daran, um bestimmte Gene in den Zellkern einzuschleußen. Dabei könnte man die mutierten Gene durch intakte Gene ersetzen, die die Organfunktion normalisieren. Zum Beispiel könnte man Gene in die Bronchialschleimhaut einschleußen. Aber es gibt allerdings eine Kernhüllenbarriere, die das verhindern kann. Um in Bronchialepithelzellen zu gelangen, muss man diese Barriere überwinden. In diesem Fall muss das Gen eine bestimmte Erkennungsmuster haben, denn das fremde Material wird in den Zellkern nicht zugelassen. Allerdings können die Kernporen, durch die bestimmte Stoffe zwischen Zytosol und Zellkern gehen, erweitert werden. Das kann durch körpereigene Hormone, zum Beispiel Glükokortikoiden, erlangt werden und daran arbeiten hart die Forscher.