Gestern habe ich mir einen Vorlesungsabschnitt des Professoren Dubinin angesehen. Ich fand diesen Abschnitt besonders interessant und habe beschlossen, ihn aufzuschreiben und auf Deutsch zu übersetzen. Hier ist, was daraus geworden ist.
Wir haben die Stärke gegessen und haben sie verdaut. Dann erscheint Glukose. Die Glukose befindet sich zuerst im Magen-Darm-Trakt. Dann wird sie im Blut aufgenommen. Die ideale Glukosekonzentration im Blut beträgt 0,1 Prozent. Gerade bei dieser Konzentration funktionieren die Nervenzellen optimal. Die Nervenzellen sind also die VIP-Nutzer der Glukose. Die Nervenzellen hängen viel von der Glukosekonzentration im Blut ab. Sie nehmen Glukose ständing aus dem Blutstorm. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Glukosekonzentration 0,1 Prozent beträgt. Die Bauchspeicheldrüse sorgt für die ideale Glukosekonzentration. In der Bauchspeicheldrüse gibt es die Inselzellen, die zwei Hormonen ausschütten: Insulin und Glukogan. Die Insellzellen überwachen ständig, wie viel Glukose sich im Blut befindet. Wenn Glukosekonzentration höher als 0,1 Prozent ist, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Insulin gibt Signal an anderen Organen, Glukose aufzunehmen. Bis die Glukosekonzentration 0,1 Prozent beträgt, nimmt sie nur das Gehirn auf. Wenn die Glukosekonzentration mehr als 0,1 Prozent beträgt, erteilt die Bauchspeicheldrüse die Insulin-Freigabe. In diesem Fall können alle Organe Glukose aufnehmen und die Energie speichern. Die Leber bekommt eine zusätzliche Erlaubnis, Glukose aus dem Blut zu entziehen und in Form von Glykogen zu speichern. Wenn die Glukosekonzentration auf 0,1 sinkt, stoppt die Insulinausschüttung. Jetzt kann nur Gehirn Glukose aufnehmen. Wenn keine Glukose mehr aus dem Magen-Darm- Trakt ins Blut gelangt und die Glukosekonzentration niedriger als 0,1 Prozent ist, reagiert darauf die Bauchspeicheldrüse und schüttet ein spezielles Hormon aus, das Glukogan gennant wird. Glukogan signalisiert der Leber, die gespeicherte Glukose ins Blut freizusetzen, weil das Gehirn hungert. Die Glykogenzerstörung und Glukosefreisezung beginnt, aber die Glukose ist nur fürs Gehirn gedacht, um die Glukosekonzentration auf dem Level 0,1 aufrechtzuerhalten bis wir essen. Die Senkung der Glukosekonzentration beeinflusst das Hungerzentrum. Es gibt so ein Zentrum im Gehirn, im Hypothalamus. Wenn es in der Leber zu viel Glykogen gibt, beginnt es sich ins Fett zu verwandeln und wird im Fettgewebe abgelagert. Wenn Glykogen in der Leber zur Neige geht, verwandelt das Fettgewebe seine Lipiden in glukoseähnlichen Molekülen und setzt sie in den Blutstorm frei.