German
Ich bin schon über 480 Kilometer weit gezogen, um an der Universität Edinburgh zu studieren. Das war vor 2 Jahren. Jetzt habe ich mein eigenes Leben, das ich selbst gemacht habe, und trotzdem muss ich es verlassen, um an der Universität Freiburg zu studieren. Meine Sprachkenntnisse sind noch nicht gut genug, um deutsche Freundschaften zu schließen. Ich bin älter und unterschiedlich. Ich kann nicht bis 5 AM Party machen. und mit meinem Nachbarn immer quatschen, denn ich kann ihn nicht völlig verstehen. Meine Aufgaben und Prüfungen werden alle auf Deutsch geprüft und geschrieben werden, einer muss 10.000 Wörter sein. Wie kann ich mich an dieses Leben anpassen? Hilfreiche Kommentare sind willkommen.
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Ich studiere Germanistik in Polen. Es wurde von uns erwartet, dass wir am Anfang auf zumindest B1+ sind. Ich war es höhstwahrscheinlich nicht. Die Mehrheit unserer Vorlesungen waren auf Deutsch und so waren auch die Prüfungen. Am Anfang verstand ich nicht alles 100% aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und fokkusierte mich daran, was ich verstanden habe. Diese stundenlange Immersion hilft wirklich viel, also keine Sorge. Dein Deutsch wird rapid auf ein noch höheres Niveu gebracht werden.
Das mit dem Partying kann ich völlig verstehen, so bin ich auch, meine Zeit zum Schlafengehen ist zwischen 20 und 20:30 Uhr 😂 Es kann ja eine kleine Störung sein, wenn es um Freundschaften geht, aber versuch daran zu denken, was für Leute du anziehen möchtest. Wenn du dich an den typischen Studentlebensstil anpassen würdest und mit Partylöwen Freundschaften schließen würdest, wärest du glücklich? Du kannst es ja versuchen, wenn du möchtest, schadet nicht viel. Behalte aber im Hinterkopf, dass es auch völlig in Ordnung ist, wenn du bei deinen Gewohnheiten bleibst. Es gibt auch Leute, die dir ähnlich sind und mit denen du Freundschaften schließen kannst. Es dauert und es kann sich bis dann einsam anfühlen, aber diese Freundschaften werden wohl bedeutungsvoller und dauernder sein.
Mein Kommentar hilft dir höhstwahrscheinlich nicht viel, wenn überhaupt, aber vielleicht hat es dich ein bisschen beruhigt. Ich drücke dir die Daumen!