Der Post von Professor Dubinin
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Der Post von Professor Dubinin

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Ich bin ein großer Fan von Professor Vjatscheslaw Dubinin. Ich habe schon einige Bücher und Lehrbücher von ihm gelesen. Derzeit schaue ich mir seinen Schulkurs der allgemeinen Biologie an, der auf der Webseite “ teach in” freizugänglich ist. Außerdem folge ich auch seiner Tätigkeit in den sozialen Netzwerken. Ab und zu veröffentlicht er ziemlich interessante Posts, die einer bestimmten Frage aus der Neurobiologie gewidmet sind und ein kompliziertes Problem auf eine für einen gewöhnlichen Nutzer verdauliche Weise erklären. Der heutige Post, den ich gelesen habe, beschäftigte sich mit der Frage, wie unser Gehirn die Umgebung und die Welt zu erklären sucht. Der Professor Dubinin schrieb im Post, dass sich unser Gehirn stark dazu neigt, die Welt zu vereinfachen. So hat es sich evolutiv entwickelt. Zum Beispiel können wir vereinfachte Erklärung für etwas finden, wie es zum Beispiel alte Stämme gemacht haben. Sie sahen einen Vulkanausbruch und deuteten ihn als Zorn des Gottes. Sie standen vor einer komplexen und unvorhergesehenen Situation und fanden für diese Situation eine einfache Erklärung. So ein magisches Denken oder kognitive Verzerrungen existieren noch in unserem modernen Denken. Wir streben immer noch danach, eine einfache Erklärung einer Situation zu finden, selbst wenn es für uns nicht offensichtlich ist. Manchmal kann es auch eine krankhafte Form annehmen. Um das zu vermeiden, schrieb der Professor, dass man sein Weltbild komplexer machen muss. Wie es auch Einstein sagte: Man muss ein anderes Niveau erreichen, auf dem das Problem gelöst wird. Mit anderen Worten: Das Problem kann nicht auf dem Niveau gelöst sein, auf dem es entstanden ist. Deshalb empfiehlt Professor Dubinin, komplexe Informationen zu konsumieren, zu analysieren, und zu denken und sich selbst vor voreiligen Entscheidungen zu bewahren. Unser Gehirn strebt nach einer Vereinfachung, und das kann ein Problem noch komplexer machen und zu zwischenmenschlichen Konflikten führen.

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