Der Strohhalm, den ich greifen konnte
German

Der Strohhalm, den ich greifen konnte

by

daily life

Ich wollte keine Hürde meinen Eltern aufhalsen. Sie haben mich seit meinem Geburt mit vollen Herzen unterstützt, es war Zeit mein Schicksal in eigenen Händen zu nehmen. Die Tatsache war, dass ich trotz meines Uniabschlusses nicht über die Runde kommen konnte. Als Berufseinsteigerin stösste ich immer auf Hindernisse und Abweigung, nicht zu sprechen von wenigem Gehalt, das mich jeden Monat demütigte. Dank meinenen Sprachkenntnissen konnte ich ein super Zuverdienst vom Tourismus machen, nämlich begleitete ich Touristen in meiner Stadt aber langsam wurde ich zwiegespalten. Keine von beiden Tätigkeiten habe ich genossen., nämlich wusste ich nicht wann meine erste Arbeit endet und wo meine zweite beginnt. Eines wusste ich sicher: ich muss meinen Beruf mit meinem nicht existierenden Privatleben in Einklang bringen. Indem ich Notgroschen für ein paar Monate hatte, traute ich mich den Spung ins kalte Wasser: ich habe gekündigt. Niemand hat mich animiert diesen Schritt zu machen. Nur aus Tourismus zu leben? Dieser Beruf sei nicht krisensicher, sagten meine Eltern, die extrem risikoavers sind. "Setze nicht alles auf eine Karte!" flehte meine Mutti. Nach und nach hatte ich mehr Bestellungen, weil ich eine weitaus bessere Erreichbarkeit hatte. Nach ein paar Monaten konnte ich mich über das Wasser halten und konnte mein Leben wieder den Griff bekommen. Ich hätte diese Entscheidung nicht so lange vor sich hergeschoben....

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