Als ich heute den Interviewabschnitt übersetzt habe, habe ich mit meinem Vater darüber gesprochen. Im Interview erzählt der Biologe Wjatscheslaw Dubinin davon, wie sich das Gehirn erfolgreiche Verhaltensprogramme einprägt, die positive Emotionen auslösen und dass es ein Grundstein des Lernens ist. Unter anderem erzählt er auch davon, dass auch ein pathologisches Lernen auf solche Art und Weise vor sich geht. Gerade darüber haben mein Vater und ich gesprochen. Er sagte mir, dass gerade deshalb, dass man positive Emotionen auch durch solche “ leichte” und unglaublich schädliche Weise wie Drogenaufnahme bekommen kann, sollte man sein Gehirn und sich selbst trainieren, dadurch positive Emotionen zu bekommen, dass man sich intellektuell herausfordert. Mit intellektueller Herausforderung meine ich zum Beispiel, etwas Schwieriges und Sinnvolles zu erlernen. Für mich sind es derzeit Naturwissenschaften. Wenn man lernt, an der intellektuellen Herausforderung Spaß zu haben, dann bekommt man nicht nur positive Emotionen, sondern man wächst dadurch innerlich, ergründet die Welt und löst allerlei Probleme, die einen beschäftigen.