Heute war ein echter Frühlingstag. Die Sonne schien den ganzen Tag. Ich hatte aber keine Möglichkeit nach draußen zu gehen und genoss die Sonne nur aus den Fenstern meiner Wohnung. Allerdings hatte ich auch mit den Fenstern Pech, denn die Fenster meiner Wohnung befinden sich auf einer Hausseite, wo am Morgen keine Sonnenstrahlen fallen. Also, die Sonnenstrahlen fallen nicht direkt in meine Wohnung am Morgen, aber ich kann sie schon sehen. Deshalb habe ich mich gefreut, als ich die Sonne sah. Aber die Sonnenstrahlen einzufangen habe ich die Möglichkeit nur am Abend. Dann fallen ein paar Strahlen in meine Wohnung. Jetzt ist gerade ein solcher Moment. Ich sitze in meinem Zimmer und kann sehen, wie die Sonne schon hinter dem Horizont allmählich verschwindet. Mit ein paar letzten Sonnenstrahlen beschert sie auch mich am Ende des Tages. Ich freue mich auf den Frühling, denn ich bin ein Kind des Frühlings, wurde nämlich im März geboren. Das ist ein erfreulicher Moment, einfach ruhig zu sitzen und in den letzten Sonnenstrahlen zu baden, aber ich kann diesen Moment nicht mit dem ganzen Herzen spüren, als ob etwas ganz Düsteres mir den erfreulichen Blick auf die Sonne erschweren würde. Aber ich werde mir schon die Mühe geben, mich nicht den düsteren Gedanken hinzugeben. Denn ich bin ein Kind des Frühlings, ein Kind der Sonne, ein Kind der Hoffnung!