Ich habe aufgehört, meine Bewerbungen zu zählen.
Aber ich erinnere mich noch an jede Hoffnung, mit der ich sie abgeschickt habe.
Jedes Mal dachte ich:
Vielleicht verändert genau diese Bewerbung mein Leben.
Dann kam eine neue E-Mail.
Mein Herz schlug schneller.
Ich öffnete sie mit zitternden Händen.
Und wieder stand dort:
Leider...
Früher tat jede Absage weh.
Nicht nur, weil ich keine Chance bekommen hatte.
Sondern weil ich begann, an mir selbst zu zweifeln.
Ich fragte mich:
Bin ich gut genug?
Reicht mein Deutsch?
Werde ich meinen Traum überhaupt jemals erreichen?
Heute sehe ich das anders.Eine Absage entscheidet nicht über meinen Wert.
Sie bedeutet nur, dass diese Tür nicht die richtige war.
Also schreibe ich die nächste Bewerbung.
Mit derselben Hoffnung.
Mit etwas mehr Erfahrung.
Und mit einem Herzen, das gelernt hat, nach jedem Nein wieder aufzustehen.
Denn ich habe einen Traum.
Und ich werde nicht zulassen, dass ein einziges Wort ihn kleiner macht.
Nicht einmal das Wort „Leider“. 🤍
Kleines Update:
Heute kam wieder eine Absage. Und trotzdem glaube ich noch genauso an meinen Traum wie gestern. 🤍