Heute habe ich einen Beitrag von der Tageschau gelesen, der „Und wieder sind es die Finnen“ lautet. Es geht um das „World Happiness Report“ und wie die Forscher*innen zu ihrem Schluss erreichen haben. Obwohl die Reportage sehr leicht geschrieben war, inklusiv einer lustigen Geschichte um Eisbädern und Saunabesuchen, finde ich die Kern Argument sehr interessant, falls man den Zustand unserer Welt verstehen will. Stichwort: Vertrauen.
Nach dem Beitrag vertrauen die Finnen auf ihrer Regierung, ihrem Ausbildungssystem, und ihrer Gesundheitsversicherung und, vor allem, sie vertrauen einander. Der Report liegt viele Wert auf einem funktionierenden Sozialstaat, der um die Bevölkerung kümmert, oder anders gesagt: auf einem Sozialstaat, von dem die Bevölkerung glauben, dass er sich um sie kümmert. Später in dem Artikel erklärt die Autorin nicht so, warum die Finnen ihre Regierung vertrauen, außer dass sie ein sehr strenge „Gefühl“ haben, dass die Regierung um sie kümmert. Obwohl dieser Beitrag leicht auf genaue Einzelheiten ist, war ein ähnlicher Beitrag von letztem Jahre an dem gleichen Thema meiner Meinung nach etwas klarer.
Ein Referat mit dem Titel „Finnland bleibt glücklichstes Land“ von dem früheren Jahre, in dem die Finnen auch auf Platz eins bestanden hat, fokussiert darauf, wie das Schulsystem in Finnland Vertrauen in der finnischen Menschheit entwickelt hat. Das Bericht zufolge müssen finnische Schüler emotionale Intelligenz erlernen, um die Meinungen und Gefühle von ihren selbst zu äußern und voneinander zu merken. Während meine Schulzeit habe ich das nie gelernt, aber es ergebt sinn warum emotionale Intelligenz so wichtig für Vertrauen (und Glück) ist, weil man zuerst diene selbst vertrauen muss, bevor man einander oder eine Einrichtung vertrauen kann. Zumindest ist es einfacher. Und daraus folgt, dass je mehr die Leute einander vertrauen desto mehr die Leute ihre Regierung, ihrem Ausbildungssystem, und ihrer Gesundheitsversicherung vertrauen, weil diese Systeme vor allem menschlich sind.
Einerseits bin ich überzeugt, dass das Vertrauen in dem Mittelpunkt einer gesunden Gemeinschaft steht. Andererseits finde diese „Happiness Reports“ ein bisschen bescheuert. Ehrlich gesagt, bin ich nicht ganz überzeugt von dem Konzept, dass Glück entweder so in eine nette Zahl oder Ranking gemessen sein kann, oder dass so eine Studie wie vielfältig und divers ein Land fassen kann. Wie kann man Glück in nur ein Mensch messen, geschweige denn ein ganzes Land? Was kann man oder eine interessierte Regierung mit diesen Daten tun? Beide Beiträge haben beide meine Fragen sehr kurz etwa geantwortet. Die Erste: mit Umfragen und Analysen von Experten – die Zweite: Länder sollen finde wiese Vertrauen zu bauen. Da beide Beiträge sehr kurz sind und in einen leichten Stil geschrieben waren, reichen diese Schlussfolgerungen gut genug für den Anfang aus.